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Montag, 26. September 2016

Tipps und Tricks für Wohnungslose in Deutschland. Teil 1: Notunterkünfte und Notübernachtungen.

Teil 1: Tipps und Tricks für Obdachlose und Nichtsesshafte in Notunterkünften und Notübernachtungen.


Auf der Straße oder unter Brücken schlafen muss heute hier niemand mehr. Mittlerweile gibt es sogenannte Notschlafstellen fast überall. Personen ohne festen Wohnsitz finden dort für wenigstens eine Nacht ein Bett, Dusche, WC etc. Im Regelfall gibt es in allen deutschen Städten und Landkreisen ab 50 000 Einwohner aufwärts sogenannte Notschlafstellen für Obdachlose und Nichtsesshafte. Auskunft zu den Notschlafstellen bekommen Sie u.a. von Bahnhofsmissionen, Bahnpolizei, sowie Anlauf- und Beratungsstellen für Wohnungslose und Personen in Sozial schwierigen Lebenslagen.

Über die Qualität der Notunterkünfte gehen die Meinungen bekanntlich weit auseinander.
Hier der erste Tipp, wenn Sie Schaden frei durch die Nacht kommen wollen? Achten Sie auf ihre Habseligkeiten und vor allem auf ihre Wertgegenstände. Deponieren Sie ihre Wertgegenstände in ein Schließfach oder legen Sie ihre Wertgegenstände in einen kleinen Beutel und tragen diesen entweder um den Bauch oder um den Hals. Wertgegenstände sind immer am Körper zu tragen. Passen Sie auch auf ihre Habseligkeiten gut auf. Wenn Sie kein Schließfach zum deponieren haben, dann legen sie ihre Habseligkeiten wie Rucksack oder Reisetasche auf ihr Bett oder unter ihr Bett, aber immer direkt in ihrer Nähe. Falls Ihnen Mitarbeiter der Notschlafstelle einen Unterstellplatz für ihre Sachen anbieten, lassen Sie es sich von der oder die Person schriftlich bestätigen, denn Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser!

Denken Sie daran das Sie in Notunterkünften mit Mehrbettzimmern oder in nicht abschließbaren Schlafräumen mit allem Rechnen müssen, sowohl im guten als auch im schlechten Sinn. Achten Sie daher auf Ihre Wertsachen, Ihre Habseligkeiten und auch auf sich selbst. Denn in vielen Notunterkünften gilt, wenn das Personal außer Sicht- und Reichweite ist, das Recht des Stärkeren!
Mein Tipp: Meiden Sie kleine und größere Ansammlungen wo Alkohol oder Drogen konsumiert werden und nehmen Sie keine Einladungen von fremden Personen an daran teilzunehmen.
Verleihen Sie kein Geld und kokettieren Sie nicht mit Ihren Wertgegenständen. Sagen Sie das Sie arm und mittellos sind.

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